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26. Februar 2013 2 26 /02 /Februar /2013 23:41

Der Boden bebte unter ihren blanken Sohlen.

Das Kies presste harsch gegen ihre feine Haut.

Um sie herum herrschte ein Chaos.

Schreie, Panik, Angst.

 

Ein Knall.

 

Stille; Stille umhüllte sie, die ganze Stadt, alle.

Schnell leerten sich die Strassen. Alle flohen vor der Katastrophe; dem Tod.Unknown-13.jpeg

Es hagelte Gestein und Asche fiel wie Schnee aus den Wolken.

Es war Nacht geworden.

Während die Strasse, in der sie stand, langsam vereinsamte, richtete sie ihren Blick starr nach vorne und sah dem Tod ins Antlitz.

Sie richtete sich auf und wartete auf ihr Schicksal.

Dann rollten  Lawinen aus Geröll auf sie zu.

Sie rannte nicht weg, nein, sie blieb.

Es ging schnell, zu schnell.

Dann war es um sie geschehen.

Doch sie war nicht geflohen.

Nein, sie war den Tod der Mutigen gestorben.

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26. Februar 2013 2 26 /02 /Februar /2013 23:36

Sie blickte hinauf.

Sterne füllten den nächtlichen Himmel. Der Mond schien auf ihr hauchdünnes, weisses Nachthemd.

 

Ruhig atmend lag sie da; schlaflos.

Sie liess die Nacht auf sich wirken, um träumen zu können.

Nichts anderes wünschte sie sich mehr, als in ihre Traumwelt zu entfliehen, der Realität zu entkommen, frei zu sein.

 

Sie schloss ihre Augen.

Unknown-12.jpeg

 

Eine sanfte Brise strich über ihre Arme, ihre Beine, ihre Haare.

Sie öffnete ihre Augen, drehte sich zur Seite.

Eine Sternschnuppe trat durch die Erdatmosphäre und landete sanft auf der blühenden Fläche.

Fasziniert näherte sie sich langsam dem noch glühenden Mondgestein.

Doch das Leuchten, das sie in den Bann gezogen hatte, strahlte die im Stein gebettete, weisse Flüssigkeit aus.

Furchtlos nahm sie den Stein in ihre Hände und trank.

 

Schwer wurden ihre Augen; gefüllt mit Zufriedenheit.

Sie sank ins Gras, schloss die Augen.

 

Und als sie da so lag, wehte ein feiner Wind und verwandelte die Wiese in ein Wellenmeer.

Sie schwebte im Meer der Träume.

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26. Februar 2013 2 26 /02 /Februar /2013 23:33

Sie öffnete ihre Augen.

Um sie herum erkannte sie nur schwirrende Lichter.

Grün. Blau. Weiss. Rot.

Unknown-11.jpeg

Sie kniff ihre Augen zusammen.

Ein Ruck und sie sass senkrecht zum Erdboden.

Weich wurden ihre Knie.

Und dann kam er ganz plötzlich. Der tiefe, tiefe Fall.

 

Geschrei.

 

Nach Rechts, Links, Oben, und Unten.

Sie hatte die Orientierung schon lange verloren.

Sie wollte sich von den Fesseln lösen. Springen ; einfach weg!

Verzweifelt sass sie da, unvorbereitet auf die nächte Kurve.

Sie hatte schon oft versucht der Fahrt zu entkommen, doch wurde stets mitgerissen.

Es war ein stetiges Auf und Ab, ein Hin und Her.

Kontrolle?

Die hatte sie schon längst nicht mehr.

 

Ihr Leben war zu einer Achterbahn geworden.

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26. Februar 2013 2 26 /02 /Februar /2013 23:29

Die Welt war ihr fremd.

Auch sie schien den anderen fremd zu sein.

Täglich war sie umrundet von lachenden Gesichtern und doch fühlte sie sich einsam, fremd.

 

Sie war allein.

images-13.jpeg

 

Unter den herzlich lachenden Masken lag eine dunkle Seite, etwas Unbeschreibliches.

Denn sobald sie sich sicher fühlte, ein Teil dieser Welt zu sein, zerbrach ihre Vision.


War es bewusste Ignoranz ?

War sie doch nicht perfekt ?

Was fehlte ihr ?

 

Im Schatten der anderen zurückgezogen, flossen ihr Tränen über die Wangen.

Das Nichts hatte sie umschlungen.

Tägliche Versuche der Rückkehr scheiterten kläglich. Ja, alleine stand sie da, in einer Aura der Leere.

 

Sie fühlte sich anders.

Sie fühlte sich fremd.

 

Sie war ein Alien ; dazu geschaffen nicht in diese Welt zu gehören.

Grün, klebrig, hässlich.

 

Sie war ein Alien.

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26. Februar 2013 2 26 /02 /Februar /2013 23:21

War

Sie fiel zu Boden.   

Verkrampft wandte sie sich auf der Erde. Ihr Körper zuckte vor Schmerz.   

 

Die Qual ignorierend richtete sie sich auf.

Noch bevor sie ausholen konnte, traf sie ein linker Hacken.

Ihr Kopf sank nach hinten. Die Augen durch HäUnknown-10.jpegmatome geschwollen, suchte sie nach Orientierung.

 

Vergeblich.

 

Ihre Hände wanderten zum Gesicht und ertasteten die weit aufklaffende Wunde am Kinn.

Blut floss über die Finger in ihre Handflächen.

Sie hob den Kopf und blickte ihrem Gegner in die Augen.

Hämisch lachte er sie aus.

 

Ihr Blick wurde unklar; Umrisse verschwammen ineinander.

Ihre Haut war mit blutigen Striemen versehen worden und der Dreck sammelte sich in allen Wunden. Stechend fuhr der Schmerz durch ihren Körper.

 

Sie brach zusammen und ihr wurde schwarz vor Augen.

Benommen vernahm sie nur noch das Gelächter des Widersachers.

 

Langsam pulsierte das Leben zurück in ihre Venen; ihr Körper bebte.

Sie riss ihre Augen auf. Die Höllenqualen, die sie erlitt, hatten sie nicht geschwächt, sie hatten sie gestärkt.

Ihr von Mut und Entschlossenheit gefüllter Blick fixierte den Kontrahenten.

 

Wer nicht kämpft hat schon verloren.

 

Und diesen Kampf wollte sie gewinnen. 

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31. Januar 2012 2 31 /01 /Januar /2012 20:31



 

 

Weiss war die Landschaft, bedeckt mit glitzerndem Neuschnee, in dem die Vögel

nervös nach Würmern pickten.

Die Bäume um sie herum ragten wie Riesen in die Höhe.

Tränen hatten ihr Gesicht verschmiert und ihre Wangen

schwarz gefärbt.

 

 

Sie sah an sich herab.

 

 

Ihr rotes, bodenlanges Kleid klebte, nass vom Schnee, an ihren langen Beinen.

Ja, so lag sie da, angelehnt an einen Riesen, der mit seinem Anker tief im Boden verwurzelt war.

 

 

Sie summte leise ein Liedchen vor sich hin.images-28

 

 

Ihre Beine, ihre Arme, ihren Körper spürte sie schon lange nicht mehr.

 

Ihre Hände waren blau geworden, doch es störte sie nicht.

 

Langsam verschwanden die scharfen Umrisse und wichen einer weissen Nebelschicht.

Mehr und mehr ergriff die Kälte und somit der Tod Überhand über 

ihre Seele.

 

Und dann hatte er sie zu sich geholt.

 

 

Angst? Sie verspürte keine, nein, sie war glücklich.

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14. Dezember 2011 3 14 /12 /Dezember /2011 18:32

 

 

 

 

 

Lapistain rakkain tää näyttämö on

   Mis kuutamo kujillaan kulkee
Taipunut havu, kesä hoivassa sen
        Valkomeren niin aavan 
        Joka aavekuum siivin
  Saapuu mut kotiin noutamaan snowflake.jpg

 Päällä ralvisen maan hetki kuin ikuisuus


  Mi pienen kissan jaloin luokseni hiipii
  Tääl tarinain lähteellä asua saan mis
            Viulu valtavan kaihon
            Ikisäveltään maalaa
         Laulullaan herättää maan

 

 

 

 

 

 

 

(Lyrics from Nighwish : Taikatalvi)

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20. November 2011 7 20 /11 /November /2011 16:23

 

Die Welt war fremd.

 

 

Sie blinzelte; das Wasser glänzte und spiegelte sich in ihren Augen.

Langsam umgriffen ihre langen, dünnen Finger den schweren Fels,

dessen Spitzen sich unmerklich in ihre Haut bohrten.

 

 

Das feine Gras unter ihren nackten Füssen wehte leicht

im Wind, der von West nach Ost zog.

 

 

Sie legte ihren Kopf in den Nacken und schloss die Augen.

Nun hatte sie die Dunkelheit sie verschluckt, nur der weisse

Vollmond schien sanft auf die Seeoberfläche und zeigte sich in seiner vollen Pracht.images-18.jpeg

 

 

Ihr Atem wurde ruhiger; ihr Puls schwächer.

 

Sie trat an das Ufer heran, ihr seidenes, schwarzes Kleid folgte der Bewegung.

Sie kontrollierte nochmals den Knoten, der ihre Knöchel fest umschlungen hatte.

 

Ok, sie war bereit.

 

Als das Wasser sie vollständig umgeben hatte,

liess sie den Fels sinken.

Luft strömte aus ihren Lungen und strebte an die Oberfläche.

 

 

Und das Gewicht zog sie weiter in die, sie willkommen heissende, Tiefe.

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20. November 2011 7 20 /11 /November /2011 16:08

Langsam tastete sie das noch warme Metall ab.

 

Ja, hier war sie richtig.

 

Dem Gezwitscher der Vögel nach, müsste es früher Morgen sein.

Sie spürte, wie die Sonnenstrahlen ihre Arme streichelten und sie in

wohlige Wärme hüllten.

Sie erhob sich und fing an sich zu drehen.

 

Schneller, immer schneller.

 

Zweifel, Hass und Spott prallten an ihr ab.

Abrupt blieb sie stehen.

Sie streckte sich der Sonne entgegen und sog die frische Morgenluft inimages-17.jpeg

sich hinein.

Unsicher stellte sie einen Fuss vor den anderen, als sie begann, über das Kies

und die einzelnen Holzbalken zu wandern.

 

Lange war sie so durch ihr Leben gelaufen; blind.

 

 

Und nie war sie sich sicher gewesen.

Doch heute stellte sie sich ihrem selbsterwählten Schicksal.

 

 

Sie lauschte.

Bald war es soweit.

Ein Hupen.

Sie drehte sich um; sie war bereit.

 

 

 

Sie legte ihren Kopf in den Nacken und atmete nochmals tief ein, bevor der Zug sie mit voller Wucht erfasste.

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7. November 2011 1 07 /11 /November /2011 19:54

You once were fine, nice and smart

But suddenly you broke it apart

Oh I'd love to see you cry, I do

To see you hurt like you're a fool

 

I'd like to slap your face real hard

Bring you back to reality

I know that may not be too smart

But I guess it is your destiny

 

You, you made me weak

To make you strong

To cover up

That you're so wrong

 

I don't care who you are

You just marked me with a scar

You turned the situations all around

You turned the situation all around

 

You, you ruined my life

You dindn't really care

I tell you, that wasn't fair

 

When I was high

When I broke down and had to cry

You turned around and looked away                              b195057648.jpg

No reason for you to longer stay

 

I ruined your night

Ok, fine I did

But I don't really give a sh*t

 

I'm stronger now and I don't care

How or even who you are

The only thing reminding me

Is my scar don't you see

 

It's hidden deep inside of me

Far away from you

Oh, I have changed the side you see

Now I will ignore you

 

Bye forever

With you there will always be a never

So what ever you will do

I won't care I'm done with you 

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